Startseite > Krankheiten > Erektionsstörung > Rauchen > Aufhören – aber wie?
Stand: 1. Juli 2008Autor: Onmeda-Redaktion
Bei starken Rauchern, die schon viele Versuche der Entwöhnung hinter sich haben, bietet sich eine Verhaltenstherapie an. Hier werden besonders die Verführungssituationen zum Rauchen unter die Lupe genommen. Durch Motivationsförderung, Aufklärung über die Mechanismen der Suchtentwicklung und den Aufbau von neuen Verhaltensweisen wird der Raucher psychisch unterstützt. Findet die Behandlung in einer Gruppe statt, so stellt die Gemeinsamkeit mit anderen entwöhnungswilligen Rauchern einen zusätzlichen Anreiz zur konsequenten Entwöhnung dar.
Rauchen zum Abgewöhnen – bei dieser Methode soll der Raucher innerhalb kurzer Zeit so viele Zigaretten rauchen bis ihm übel ist. Er soll auf diese Weise die Lust am Rauchen verlieren. Die Aversionstherapie ist umstritten und darf nur bei gesunden Menschen angewandt werden.
Bei der Hypnose wirkt der Therapeut auf das Unterbewusstsein des Rauchers ein. In einem ersten Schritt wird das Rauchen mit unangenehmen Vorstellungen verbunden. Anschließend wird das Nichtrauchen mit positiven Gefühlen zusammen gebracht. Die Erfolgsrate der Hypnose hängt sehr vom Therapeuten, aber auch von der grundlegenden Motivation des Rauchers ab. Wissenschaftlich belegt ist diese Methode der Raucherentwöhnung nicht.
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