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Stand: 14. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Zu Durchblutungsstörungen im Darm kommt es im Rahmen der sogenannten Viszeralarterien-Insuffizienz. Die versorgenden Arterien des Darms sind hierbei verengt oder verschlossen. Typische Symptome dieser Durchblutungsstörungen im Darm sind Bauchschmerzen, die nach dem Essen auftreten. Da die Schmerzen den Appetit verringern, möchten die Betroffenen nichts essen und verlieren an Gewicht. Diese Anzeichen bezeichnet man auch als Angina intestinalis.
In seltenen Fällen können Durchblutungsstörungen im Darm zum Beispiel durch ein Blutgerinnsel entstehen, das eine Darmarterie verschließt. Dann liegt ein sogenannter akuter Verschluss vor. Er kann lebensbedrohlich sein und verläuft in drei Stadien, bei denen verschiedene Symptome vorherrschen:
Bei Durchblutungsstörungen des Herzmuskels liegt eine sogenannte koronare Herzkrankheit (KHK) vor. Wenn der Herzmuskel nicht ausreichend durchblutet ist, kann dies Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder einen Herzinfarkt hervorrufen. Deren wichtigstes Symptom ist ein beengender und angstauslösender Brustschmerz.
Plötzlich auftretende Durchblutungsstörungen der Finger oder Zehen bezeichnet man als Raynaud-Syndrom. Die Symptome der Durchblutungsstörung zeigen sich, wenn die Gefäße einzelner Finger oder Zehen durch äußere Einwirkungen – zum Beispiel bei Stress oder Kälte – verkrampfen: Dann erscheinen die betroffenen Finger zunächst weiß, danach bläulich und – sobald die Durchblutung wieder einsetzt – rot. Schmerzen treten eher selten auf. Von dieser meist harmlosen Durchblutungsstörung der Finger oder Zehen sind vor allem Frauen betroffen.
Darüber hinaus können Durchblutungsstörungen der Finger Symptome verschiedener Erkrankungen sein und häufig mit Schmerzen und Gewebeschäden einhergehen. Ein Beispiel hierfür ist die progressive systemische Sklerodermie, eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem das Bindegewebe angreift.
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