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EpilepsieEpilepsie: VerlaufStand: 14. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Jede Epilepsie zeigt einen chronischen Verlauf, da sich das Gehirn eines Epileptikers dauerhaft in einem Zustand befindet, in dem es dazu neigt, epileptische Anfälle hervorzurufen. Daher sind Epileptiker, die beruflich Kraftfahrzeuge führen oder in großer Höhe arbeiten, in manchen Fällen zu einem Berufswechsel gezwungen. PrognoseBei einer medikamentös behandelten Epilepsie ist die Prognose recht gut: Etwa 60 bis 80 Prozent der Betroffenen sind durch die Behandlung anfallsfrei. Wer die Therapie nach Jahren ohne Anfälle beendet, hat jedoch nur dann ein geringes Rückfallrisiko, wenn die Ursache der Epilepsie wirklich nicht mehr vorhanden ist. KomplikationenDie mit einer Epilepsie verbundenen Anfälle klingen meistens nach höchstens zweiminütigem Verlauf von selbst ab. Zu Komplikationen kann es bei der Epilepsie kommen, wenn ein Anfall besonders lange dauert (länger als 5 Minuten beim Grand Mal oder länger als 20-30 Minuten bei fokalen Anfällen oder Aussetzern bzw. Absencen) oder wenn mehrere generalisierte Anfälle eng aufeinanderfolgen und die Betroffenen das Bewusstsein zwischen den einzelnen Anfällen nicht wiedererlangen. Dies bezeichnet man als Status epilepticus. Der Status epilepticus ist ein lebensbedrohlicher Zustand. Kommen die Betroffenen zwischen den Anfällen wieder zu Bewusstsein, handelt es sich nicht um die Epilepsie-Komplikation namens Status epilepticus im Sinne der Definition, sondern um eine Häufung von epileptischen Anfällen. Weiterlesen: Epilepsie: Vorbeugen Das könnte Sie auch interessieren
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