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Epilepsie

Epilepsie: Therapie

Stand: 14. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Epilepsie setzt sich die Therapie aus folgenden Elementen zusammen: Sofortmaßnahmen, die ein akuter epileptischer Anfall nötig macht, und eine langfristige Anfallsprophylaxe. Außerdem kann ein chirurgischer Eingriff Teil der Behandlung sein.

Sofortmaßnahmen

Wenn ein Epileptiker einen akuten epileptischen Anfall hat, besteht die Epilepsie-Therapie in Sofortmaßnahmen, deren Ziel es ist, den Betroffenen zu schützen. Als erste Hilfe reicht es meistens, wenn Sie einen Epileptiker während des Anfalls vor Stürzen oder Verletzungen bewahren, indem Sie Gegenstände beiseite räumen, da epileptische Anfälle in der Regel nach einigen Minuten von selbst abklingen. Um eine spätere ärztliche Behandlung zu unterstützen, können Sie den Anfall beobachten und die Dauer notieren.

Kommt es im Rahmen einer Epilepsie zum sogenannten Status epilepticus, liegt ein akuter Notfall vor, der eine intensivmedizinische Therapie erfordert. Ein solcher Zustand liegt vor, wenn ein mit der Epilepsie verbundener Grand-Mal-Anfall länger als 5 Minuten andauert und es zur Bewusstlosigkeit kommt. Gleiches gilt für länger als 20 bis 30 Minuten andauernde fokale Anfälle oder Aussetzer (Absencen) sowie für eine ebenso lange dauernde Serie dicht aufeinanderfolgender Anfälle, zwischen denen die Betroffenen ihr Bewusstsein nicht völlig wiedererlangen.

Weiterlesen: Epilepsie: Therapie – Anfallsprophylaxe

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