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Kehldeckelentzündung (Epiglottitis)

(Stand: 7. Januar 2009)

Bei der Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) handelt es sich um eine seltene, lebensbedrohliche bakterielle Infektion des Kehldeckels, die vorwiegend bei Kindern auftritt.

Querschnitt des Gesichts, der Kehle
Die Kehle
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Krankheitserreger ist meist das Bakterium Haemophilus influenzae Typ B. In seltenen Fällen kommen auch andere Bakterien als Krankheitsauslöser für eine Kehldeckelentzündung infrage, wie etwa Streptococcus pneumoniae.

Neben allgemeinen Krankheitssymptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit und Lymphknotenschwellung am Hals kommt es bei einer Epiglottitis rasch zu starken Halsschmerzen, Sprachschwierigkeiten und vermehrtem Speichelfluss. Die schnell zunehmende entzündliche Schwellung insbesondere des Kehldeckels (Epiglottis) führt zu Atemnot bis hin zu drohender Erstickung. Unverzügliche Krankenhauseinweisung, Sicherung der Atemwege (meist durch Intubation) und antibiotische Infusionen sind dringend notwendig und in der Regel lebensrettend. Durch eine Schutzimpfung gegen Haemophilus influenzae Typ B kann einer Epiglottitis vorgebeugt werden.

Weiterlesen: Epiglottitis: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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