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Epiglottitis (Kehldeckelentzündung)

Epiglottitis (Kehldeckelentzündung): Verlauf

Stand: 10. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine Epiglottitis (Kehldeckelentzündung) wird in ihrem Verlauf gefährlicher, da der Bereich um den Kehldeckel immer weiter zuschwillt und die Atemnot bis hin zur Erstickungsgefahr zunimmt. Rechtzeitig therapiert, bessern sich die Symptome der Epiglottitis aber innerhalb weniger Tage und die Kehldeckelentzündung heilt meist folgenlos aus.

Komplikationen

Eine gefürchtete Komplikation der Epiglottitis ist die Einengung der Atemwege mit drohender Erstickung. Außerdem kann sich aus einer Infektion mit Haemophilus influenzae Typ B eine Lungenentzündung entwickeln (Haemophilus influenzae-Pneumonie). Unbehandelt verläuft eine Epiglottitis meist tödlich.

Epiglottitis (Kehldeckelentzündung): Vorbeugen

Durch eine Schutzimpfung (aktive Immunisierung) gegen Haemophilus influenzae Typ B, welche die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (STIKO) generell für Säuglinge empfiehlt, kann das Risiko für eine Epiglottitis (Kehldeckelentzündung) deutlich reduziert werden. Die geläufige Abkürzung für diese Impfung lautet Hib.

Weiterlesen: Epiglottitis (Kehldeckelentzündung): Weitere Informationen

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