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Hormonzyklus

(Stand: 27. März 2009)

Die innerste Schicht der Gebärmutter, die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), wird durch den Hormonzyklus der Frau gesteuert. Das bei einer Endometriose verlagerte Gewebe unterliegt diesem Zyklus, der sich etwa alle 28 Tage wiederholt, ebenfalls. In diesem Zeitraum wird die Gebärmutterschleimhaut unter dem Einfluss von weiblichen Hormonen, wie Östrogenen und Progesteron, aufgebaut, um im Fall einer Schwangerschaft für die Einnistung der befruchteten Eizelle zur Verfügung zu stehen. Wenn nach dem Eisprung (Ovulation) keine Befruchtung der Eizelle erfolgt, wird die Gebärmutterschleimhaut durch die Regelblutung abgestoßen. Anschließend beginnt der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut in einem neuen Zyklus.

Häufigkeit

Bei etwa sechs bis acht Prozent aller gynäkologischen Operationen wird eine Endometriose entdeckt. Genaue Zahlen zur Häufigkeit von Endometriosen gibt es nicht, da viele der betroffenen Frauen beschwerdefrei sind und die Endometriose deshalb nicht festgestellt wird. Die Wahrscheinlichkeit, eine Endometriose zu entwickeln, steigt mit zunehmendem Alter bis zum Einsetzen der Wechseljahre und sinkt danach rapide. Die Diagnose wird meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr gestellt.

Weiterlesen: Endometriose: Ursachen

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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