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Endometriose: Definition

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (21. Juli 2014)

Der Begriff Endometriose bezeichnet eine Frauenkrankheit, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der inneren Höhle der Gebärmutter vorkommt. Dieses verlagerte Gewebe ist funktionstüchtig und nimmt wie die normale Gebärmutterschleimhaut am Menstruationszyklus teil. Diese Veränderungen sind gutartig – allerdings verläuft die Endometriose chronisch und manchmal schmerzhaft.

Je nachdem, wo sich die verlagerte Gebärmutterschleimhaut befindet, lassen sich folgende Formen von Endometriose unterscheiden:

  • Endometriosis genitalis externa: Endometrioseherde entwickeln sich innerhalb des kleinen Beckens wie zum Beispiel auf Gebärmutter, Bauchfell, Eierstöcken oder Eileitern.
  • Endometriosis genitalis interna: Endometrioseherde befinden sich innerhalb der Gebärmuttermuskulatur. Hierbei kommt es zu sehr starken Regelschmerzen. Wahrscheinlich haben 40 Prozent aller Frauen mit dieser Form gleichzeitig auch eine Endometriosis genitialis interna.
  • Endometriosis extragenitalis: Endometrioseherde treten in Nachbarorganen der Gebärmutter auf. Dies können zum Beispiel der Darm oder die Blase sein, selten sind auch Organe außerhalb des kleinen Beckens wie Zwerchfell, Nabel oder Lunge betroffen.

Grundsätzlich kann Endometriose in allen Organen vorkommen. Am häufigsten betrifft sie jedoch die Organe des kleinen Beckens in unmittelbarer Nähe zur Gebärmutter (wie den Eileiter und die Eierstöcke) beziehungsweise findet sich in einer Bauchfellhöhle zwischen dem Darm und der Hinterseite der Gebärmutter (Douglas-Raum).






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