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Endometriose: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Juni 2013)

Der Begriff Endometriose bezeichnet per Definition eine Frauenkrankheit, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der inneren Höhle der Gebärmutter vorkommt. Dieses verlagerte Gewebe ist funktionstüchtig und nimmt wie die normale Gebärmutterschleimhaut am Menstruationszyklus teil. Diese Veränderungen sind gutartig – allerdings verläuft die Endometriose chronisch und manchmal schmerzhaft.

Je nachdem, wo sich die verlagerte Gebärmutterschleimhaut befindet, liegt eine interne (lat. internus = innerlich) oder eine externe (lat. externus = außen liegend) Endometriose vor:

  • Bei der Endometriosis interna uteri finden sich die Endometrioseherde innerhalb der Gebärmutter in anderen Schichten als der Gebärmutterschleimhaut, beispielsweise in der Gebärmuttermuskulatur.
  • Bei der Endometriosis externa uteri dagegen treten die Herde außerhalb der Gebärmutter in anderen Organen auf.

Grundsätzlich kann Endometriose in allen Organen vorkommen. Am häufigsten betrifft sie jedoch die Organe des kleinen Beckens in unmittelbarer Nähe zur Gebärmutter (wie den Eileiter und die Eierstöcke) beziehungsweise findet sich in einer Bauchfellhöhle zwischen dem Darm und der Hinterseite der Gebärmutter (Douglas-Raum).






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