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Embolie: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. August 2014)

Prognose

Bei einer Embolie hängen Verlauf und Prognose vor allem davon ab, wo das verstopfte Gefäß liegt: Ein Embolus behindert den Blutstrom – die Folgen sind eine gestörte Funktion des minderdurchbluteten Organs oder absterbendes Gewebe. Nur wenn die betroffene Körperregion über gute Umgehungskreisläufe (sog. Kollateralen) verfügt, kann eine kleine Embolie ohne besondere Störung verlaufen.

Grundsätzlich kann jeder, der bereits eine Embolie durchgemacht hat, im weiteren Verlauf erneut eine Embolie bekommen. Wer ein erhöhtes Risiko für Embolien hat (z.B. durch Arteriosklerose, Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht, hohes Lebensalter), sollte daher auf eine konsequente Embolieprophylaxe achten.

Komplikationen

Eine Embolie kann in ihrem Verlauf je nach Entstehungsort mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein:

  • Eine Embolie im Arm oder Bein kann die Funktion der betroffenen Gliedmaße dauerhaft einschränken oder im Extremfall zu deren Verlust führen.
  • Eine Hirnembolie kann aufgrund neurologischer Ausfälle, wie Lähmungen oder Sprachstörungen, den Verlust der Selbstständigkeit zur Folge haben und die Betroffenen zum Pflegefall machen.
  • Eine Lungenembolie kann – ebenso wie ein Herzinfarkt infolge einer Embolie der Herzkranzgefäße – zum Tod führen.





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