Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Embolie: Verlauf

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (16. April 2013)

Prognose

Bei einer Embolie hängen Verlauf und Prognose vor allem davon ab, wo das verstopfte Gefäß liegt: Ein Embolus behindert den Blutstrom – die Folgen sind eine gestörte Funktion des minderdurchbluteten Organs oder absterbendes Gewebe. Wenn die betroffene Körperregion über gute Umgehungskreisläufe (sog. Kollateralen) verfügt, kann eine kleine Embolie aber auch ohne besondere Störung verlaufen.

Grundsätzlich kann jedoch jeder, der bereits eine Embolie durchgemacht hat, im weiteren Verlauf erneut eine Embolie bekommen. Wenn Risikofaktoren für Embolien (z.B. Arteriosklerose, Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Übergewicht, hohes Lebensalter) vorliegen, ist es daher ratsam, auf eine konsequente Embolieprophylaxe zu achten.

Komplikationen

Eine Embolie kann in ihrem Verlauf je nach Entstehungsort mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein. So kann eine Embolie im Arm oder Bein die Funktion der betroffenen Gliedmaße dauerhaft einschränken oder im Extremfall zu deren Verlust führen. Eine Hirnembolie kann aufgrund neurologischer Ausfälle, wie Lähmungen oder Sprachstörungen, den Verlust der Selbstständigkeit zur Folge haben und die Betroffenen zum Pflegefall machen. Und eine Lungenembolie kann – ebenso wie ein Herzinfarkt infolge einer Embolie der Herzkranzgefäße – zum Tod führen.






Anzeige