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Eisenspeicher- krankheit
Eisenspeicherkrankheit (Siderose)Eisenspeicherkrankheit: VerlaufStand: 28. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine rechtzeitig diagnostizierte und therapierte Eisenspeicherkrankheit (Siderose) zeigt einen günstigen Verlauf: Lebensqualität und Lebensdauer der Betroffenen sind durch die Eisenspeicherkrankheit nicht eingeschränkt. Eine späte Diagnose und Therapie verringert die Lebensqualität und Lebensdauer jedoch deutlich. KomplikationenEine Eisenspeicherkrankheit (Siderose) kann je nach Ursache und Beginn der Behandlung im weiteren Verlauf zu verschiedenen Komplikationen führen: So entwickeln bei spätem Behandlungsbeginn etwa 70 Prozent der Betroffenen durch den lange bestehenden Überschuss an Eisen im Körper einen Diabetes mellitus und sehr viele eine Leberzirrhose. Auch Leberkrebs, Herzschwäche und Gelenkprobleme sind zu erwarten. Die Leberzirrhose ist eine häufige Komplikation der Eisenspeicherkrankheit. In diesem Fall ist außerdem das Risiko, dass es im weiteren Verlauf zu Leberkrebs kommt, um das 200-Fache erhöht. Die Behandlung eines im Rahmen der Siderose entstandenen Diabetes mellitus ist oft kompliziert, da die Einstellung des Insulinbedarfs erschwert ist. Haben sich Leberzirrhose, Gelenkveränderungen oder Diabetes erst einmal entwickelt, so können sie sich nicht mehr zurückbilden – auch bei regelmäßiger Blutabnahme durch Aderlass. Weiterlesen: Eisenspeicherkrankheit: Vorbeugen Das könnte Sie auch interessieren
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