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Eisenspeicherkrankheit (Siderose)

Eisenspeicherkrankheit: Diagnose

Stand: 28. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei der Eisenspeicherkrankheit (Siderose) erfolgt die Diagnose über Laboruntersuchungen, mit deren Hilfe man die Konzentration von Eisen im Blut ermitteln kann. Die folgenden Blutparameter sind bei Verdacht auf eine Eisenspeicherkrankheit wichtig:

  • Serumeisen, gebunden an das im Blutserum für den Transport des Eisens verantwortliche Eiweiß Transferrin
  • Ferritin (= Speicherstoff für Eisen in Leber, Milz und Knochenmark)
  • Transferrinsättigung (der Normalwert beträgt etwa 30 Prozent Sättigung; eine Sättigung über 60 Prozent gilt als krankhaft)

Um bei der Diagnose festzustellen, ob es sich um eine primäre Eisenspeicherkrankheit beziehungsweise erbliche (hereditäre) Hämochromatose handelt, sind weitere Untersuchungen hilfreich: Zur Diagnostik bieten sich dann ein Gentest (um die verantwortliche Veränderung an der Erbanlage nachzuweisen) und eine Leberbiopsie an.

Weiterlesen: Eisenspeicherkrankheit: Therapie

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