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Eisenspeicher- krankheit
Eisenspeicherkrankheit (Siderose)Eisen im KörperStand: 28. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei der Eisenspeicherkrankheit (Siderose) befindet sich zu viel Eisen im Körper. Das Eisen stammt aus der Nahrung, aus der es der Körper teilweise über die Darmschleimhaut aufnimmt. Die Höhe der Eisenaufnahme (Eisenresorption) richtet sich beim gesunden Menschen nach der derzeit im Körper vorhandenen Eisenmenge: Normalerweise nimmt der Organismus täglich ein bis zwei Milligramm Eisen auf. Dabei gelangt das Eisen vom Darm aus über das Blut in verschiedene Organe und lagert sich dort ab. Im Blut ist Eisen nötig, um den roten Blutfarbstoff Hämoglobin zu bilden, der Sauerstoff zu den Zellen transportiert. Der Eisengesamtwert beträgt bei gesunden Erwachsenen 4 bis 5 Gramm. Dieses Eisen verteilt sich im Körper wie folgt:
Transferrin ist ein Eiweiß (Glykoprotein), das im Blutserum für den Transport des Eisens verantwortlich ist. Bei gesunden Menschen ist die maximale Eisenaufnahmekapazität des Transferrins nur zu etwa 30 Prozent ausgeschöpft. Bei der Eisenspeicherkrankheit ist die Sättigung auf über 60 Prozent erhöht. Die aktuelle Bindungskapazität des Transferrins ist bei der Diagnose einer Siderose Teil der Labordiagnostik. Weiterlesen: Eisenspeicherkrankheit: Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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