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Eileiterschwangerschaft, BauchhöhlenschwangerschaftEileiterschwangerschaft, Bauchhöhlenschwangerschaft: TherapieStand: 27. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Wenn eine Eileiterschwangerschaft oder Bauchhöhlenschwangerschaft nicht von selbst mit einer Fehlgeburt endet, ist eine Therapie notwendig. Ihr Zweck besteht darin, die fehlerhaft eingenistete Eizelle operativ zu entfernen oder die außerhalb der Gebärmutter ablaufende (d.h. extrauterine) Schwangerschaft (sog. Extrauteringravidität) durch Medikamente zu beenden. Bei der operativen Therapie einer Eileiterschwangerschaft richtet sich die Frage, ob der betroffene Eileiter zu entfernen ist oder bei der Operation erhalten bleiben kann, danach,
In den meisten Fällen ist bei einer Eileiterschwangerschaft eine schonende operative Therapie per Bauchspiegelung (Laparoskopie) möglich. Bei einem Eileiterriss (Ruptur) mit starker Zerstörung der Eileiterwand ist eine Entfernung des Eileiters oft nicht zu umgehen. Bei einer den Eileiter erhaltenden Operation eröffnet der Operateur mithilfe einer Bauchspiegelung den Eileiter, entfernt das falsch eingenistete Ei und verschließt danach die Eileiterwand wieder. Wenn die Bauchspiegelung aber kein eindeutiges Ergebnis zeigt oder eine starke Blutung in der Bauchhöhle besteht, ist eine offene Operation (Laparotomie) notwendig. In einigen Fällen ist bei einer frühzeitig festgestellten Eileiterschwangerschaft oder Bauchhöhlenschwangerschaft eine medikamentöse Therapie möglich. Dabei verabreicht der Arzt das Medikament Methotrexat als Infusion über eine Vene, um die Schwangerschaft zu beenden. Methotrexat ist ein Zellgift, welches das Wachstum der Eizelle hemmt. Dadurch stirbt das befruchtete Ei ab und wird abgestoßen. Das Ergebnis dieser Behandlung ist durch Messung des Schwangerschaftshormons HCG überprüfbar. Voraussetzung für die medikamentöse Beendigung einer Extrauteringravidität ist zum Beispiel, dass
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