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Eierstockzyste (Ovarialzyste): Verlauf

Veröffentlicht von: Dr. med. Fabian Weiland (29. Januar 2014)

Komplikationen

Bei einer Eierstockzyste (Ovarialzyste) sind schwerwiegende Komplikationen selten. In wenigen Fällen zerplatzt die Ovarialzyste – Mediziner sprechen dann von einer Ruptur. Meist platzt eine Eierstockzyste spontan auf, doch auch die vaginale Untersuchung beim Frauenarzt kann eine Ruptur auslösen. Reißt eine Eierstockzyste auf, können starke Unterbauchschmerzen auftreten. Die Ruptur ist aber in der Regel harmlos. In einzelnen Fällen können jedoch durch das Zerreißen von Gefäßen Blutungen in den Bauchraum entstehen, die operativ versorgt werden müssen.

Größere Eierstockzysten – insbesondere Endometriosezysten – können über einen Gefäßstiel beweglich mit dem Eierstock verbunden sein. Eine Stieldrehung infolge plötzlicher ruckartiger Bewegung führt dazu, dass die Blutversorgung des Zystengewebes stark eingeschränkt ist. Dreht sich der Eierstock in kurzer Zeit nicht von selbst wieder zurück, sterben die Zellen ab und Schmerzen entstehen. Tritt bei einer Eierstockzyste eine Stieldrehung auf, ist eine Operation zur Therapie nötig, um zu verhindern, dass Eierstockgewebe durch die unterbrochene Blutversorgung abstirbt. Außerdem kann es in der Folge zu weiteren Komplikationen wie einer Bauchfellentzündung (Peritonitis) und einer Blutvergiftung (Sepsis) kommen.

Prognose

Eine Eierstockzyste (Ovarialzyste) hat in der Regel eine gute Prognose. Nach heutiger Einschätzung sind die meisten Befunde, die dem Gynäkologen bei der vaginalen Ultraschalluntersuchung auffallen, normale Veränderungen ohne Krankheitswert. Eine Operation ist dann nicht notwendig.






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