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Stand: 29. November 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Eierstockzyste (Ovarialzyste) richtet sich die Therapie nach der Art und Größe der Zyste. Funktionelle Eierstockzysten machen keine Therapie erforderlich. Treten Beschwerden oder Komplikationen auf, kann der Arzt die Eierstockzyste in einer Operation entfernen.
Ruft eine Erkrankung die Eierstockzyste hervor, richtet sich die Therapie nach der Ursache:
Ovarialzysten bei der geschlechtsreifen Frau sind häufig funktionelle Zysten. Diese Eierstockzysten erfordern meist keine Therapie, da sie sich oft spontan zurückbilden und erst ab einer gewissen Größe Beschwerden verursachen. Diese Art der Eierstockzysten erfordert erst eine Therapie bei:
Bei Frauen vor den Wechseljahren ist es sinnvoll, eine funktionelle Eierstockzyste, die keine Beschwerden verursacht und höchstens sechs Zentimeter groß ist, über einige Monate mit Ultraschalluntersuchungen zu überwachen. Dadurch können oft unnötige Operationen vermieden werden.
Ändert sich die Größe der Eierstockzyste nicht, kann eine Therapie mit Hormonen, zum Beispiel einer Antibabypille, erfolgen. Bleibt die Hormontherapie erfolglos oder treten Beschwerden oder Komplikationen auf, entfernt der Arzt die Zyste bei einer Bauchspiegelung und untersucht sie anschließend.
Eine Operation ist dann sinnvoll, wenn die Eierstockzysten einen Durchmesser von mehr als fünf Zentimetern haben und bei der Ultraschallkontrolle nach der Monatsblutung unverändert aussehen. Eine neu aufgetretene Ovarialzyste in der Zeit nach der letzten Regelblutung (Postmenopause) erfordert eine Operation, da es sich hierbei auch um einen bösartigen Tumor handeln kann.
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