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Eileiterentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis): Operative Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. August 2013)

Eine operative Therapie der Adnexitis ist nötig, wenn Komplikationen auftreten, die sich mit konservativen Maßnahmen nicht behandeln lassen.

Im akuten Stadium

Eine Operation einer Eileiterentzündung oder Eierstockentzündung im akuten Stadium wird notwendig, wenn Komplikationen in Form eines sogenannten akuten Abdomens auftreten. Dazu gehören die Bauchfellentzündung (Peritonitis), ein Darmverschluss (Ileus) oder eine begleitende Blinddarmentzündung (Appendizitis). Haben sich Eiteransammlungen (Abszesse) in der Bauchhöhle gebildet, können sie durch eine Punktion beseitigt werden. Ein bevorzugter Ort für Eiteransammlungen ist der sogenannte Douglas-Raum zwischen Gebärmutter und Enddarm. Man spricht dann von einem Douglas-Abszess.

Im chronischen Stadium

Im chronischen Stadium einer Eileiterentzündung oder Eierstockentzündung kann eine Operation angebracht sein, wenn es immer wieder zu Beschwerden kommt. Dann muss der Arzt eventuell eine oder beide Eileiter, die Eierstöcke sowie die Gebärmutter entfernen.






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