Eileiteentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis)

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Eileiterentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis)

Operative Therapie

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Eine operative Therapie der Adnexitis ist nötig, wenn Komplikationen auftreten, die sich mit konservativen Maßnahmen nicht behandeln lassen.

Im akuten Stadium

Eine Operation einer Eileiterentzündung oder Eierstockentzündung im akuten Stadium wird notwendig, wenn Komplikationen in Form eines so genannten akuten Abdomens auftreten. Dazu gehören die Bauchfellentzündung (Peritonitis), ein Darmverschluss (Ileus) oder eine begleitende Blinddarmentzündung (Appendizitis). Haben sich Eiteransammlungen (Abszesse) in der Bauchhöhle gebildet, können sie durch eine Punktion beseitigt werden. Ein bevorzugter Ort für von Eiteransammlungen ist der sogenannte Douglas-Raum zwischen Gebärmutter und Enddarm. Man spricht dann von einem Douglas-Abszess.

Im chronischen Stadium

Im chronischen Stadium einer Eileiterentzündung oder Eierstockentzündung kann eine Operation dann angebracht sein, wenn es immer wieder zu Beschwerden kommt. Dann müssen eventuell einer oder beide Eileiter, die Eierstöcke sowie die Gebärmutter entfernt werden.

Weiterlesen: Eileiteentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis): Verlauf

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