Startseite > Krankheiten > Eileiteentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis) > Therapie
Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine operative Therapie der Adnexitis ist nötig, wenn Komplikationen auftreten, die sich mit konservativen Maßnahmen nicht behandeln lassen.
Eine Operation einer Eileiterentzündung oder Eierstockentzündung im akuten Stadium wird notwendig, wenn Komplikationen in Form eines so genannten akuten Abdomens auftreten. Dazu gehören die Bauchfellentzündung (Peritonitis), ein Darmverschluss (Ileus) oder eine begleitende Blinddarmentzündung (Appendizitis). Haben sich Eiteransammlungen (Abszesse) in der Bauchhöhle gebildet, können sie durch eine Punktion beseitigt werden. Ein bevorzugter Ort für von Eiteransammlungen ist der sogenannte Douglas-Raum zwischen Gebärmutter und Enddarm. Man spricht dann von einem Douglas-Abszess.
Im chronischen Stadium einer Eileiterentzündung oder Eierstockentzündung kann eine Operation dann angebracht sein, wenn es immer wieder zu Beschwerden kommt. Dann müssen eventuell einer oder beide Eileiter, die Eierstöcke sowie die Gebärmutter entfernt werden.
Weiterlesen: Eileiteentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis): Verlauf
Von A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ...
Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.