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Eileiterentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. August 2013)

Bei einer Eileiterentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis) beginnt die Diagnose mit einer Befragung durch den Arzt (Anamnese). Der Gynäkologe kann während der Untersuchung Veränderungen feststellen, die auf eine Adnexitis hinweisen. Dazu gehört beispielsweise:

Eine tastbare Vergrößerung ist zu Beginn einer Eileiterentzündung oder Eierstockentzündung nicht und im Verlauf der Erkrankung nur bei etwa der Hälfte der betroffenen Frauen zu tasten.

Um die Erreger nachzuweisen, nimmt der Arzt einen Abstrich vom Gebärmutterhals und lässt ihn unter dem Mikroskop auf Erreger und vermehrte weiße Blutkörperchen (Leukozyten) untersuchen. Außerdem schickt der Gynäkologe Abstrichmaterial in ein Labor zur kulturellen Anzüchtung der Erreger und zur Resistenzbestimmung, um festzustellen, welche Antibiotika gegen die Keime wirksam sind. Eine Blutuntersuchung kann sogenannte Entzündungszeichen nachweisen. Dazu gehört eine beschleunigte Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit sowie ein Anstieg der weißen Blutkörperchen (Leukozytose).

Bei Eileiterentzündung und Eierstockentzündung (Adnexitis) setzt der Arzt zur Diagnose auch bildgebende Verfahren ein. Im Ultraschall kann er verdickte Eileiter, Eiteransammlungen an den Eierstöcken oder Abszesse und Flüssigkeit in der Bauchhöhle hinter der Gebärmutter erkennen.

Eine Spiegelung der Bauchhöhle (Laparoskopie) in Narkose ermöglicht eine direkte Beurteilung der Eierstöcke und Eileiter (Adnexe) sowie der benachbarten Organe. Auf diesem Weg kann der Untersucher auch unmittelbar von der Oberfläche der Adnexe Material zum Erregernachweis entnehmen.






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