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Durchblutungs­störungen

Veröffentlicht von: Till von Bracht (30. Juni 2013)

Das Risiko für Durchblutungsstörungen steigt mit zunehmendem Alter, aber auch durch eine ungesunde Lebensweise, denn: Durch beides verlieren die Gefäße an Elastizität und können sich verengen. Doch jeder kann selbst eine Menge tun, um vorzubeugen.

Eine Durchblutungsstörung kann entweder plötzlich (akut) auftreten oder auch sehr langsam (chronisch) verlaufen. Dabei können zahlreiche Stellen im menschlichen Körper betroffen sein: Besonders häufig sind Durchblutungsstörungen der Arme oder Beine (evtl. nur Hände bzw. Finger oder Zehen). Aber auch Durchblutungsstörungen im Gehirn, Darm, Herzmuskel oder anderen Organen sind möglich.

Entsprechend können Durchblutungsstörungen unterschiedliche Symptome hervorrufen. Häufig treten in Bereichen, in denen die Durchblutung gestört ist, Schmerzen auf. Zudem können unzureichend durchblutete Bereiche in ihrer Funktion beeinträchtigt sein oder gar absterben.

Zu den typischen Erkrankungen, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen, gehören unter anderem die sogenannte Schaufensterkrankheit und die koronare Herzkrankheit (KHK):

  • Bei der Schaufensterkrankheit, die man auch als periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet, sind die Beine nicht ausreichend durchblutet.
  • Die koronare Herzkrankheit ist hingegen durch eine mangelnde Durchblutung des Herzmuskels gekennzeichnet.

Durchblutungsstörungen können unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel:

Das Bild zeigt einen Mann vor einem Aschenbecher.

Ob mehr Bewegung oder weniger Rauchen: Viele Faktoren senken das Risiko für eine Durchblutungsstörung.

Außerdem ist das Risiko für Durchblutungsstörungen durch bestimmte Faktoren erhöht: zum Beispiel durch Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder Diabetes mellitus.

Die Behandlung von Durchblutungsstörungen verfolgt zwei Ziele:

  1. die Beschwerden lindern und
  2. die zugrunde liegende Gefäßerkrankung aufhalten.

Ob Letzteres gelingt, hat entscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf von Durchblutungsstörungen – im schlimmsten Fall können Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch der Verlust einer Extremität die Folge einer Durchblutungsstörung sein. Daher ist es wichtig, mithilfe von ausreichend Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Nikotin die Wahrscheinlichkeit für eine gestörte Durchblutung zu minimieren.






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