Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Durchblutungsstörungen

Forum

Durchblutungs- störungen

Porträt Dr. Jan-Peter Siegers Forenexperte: Dr. Jan-Peter Siegers Forum Durchblutungsstörungen
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Durchblutungsstörungen

Stand: 14. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Mit zunehmendem Alter, aber auch durch eine ungesunde Lebensweise, verlieren die Gefäße an Elastizität und können sich verengen. Die Folge sind Durchblutungsstörungen, die plötzlich oder im Rahmen einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) auftreten. Doch jeder kann selbst eine Menge tun, um vorzubeugen.

Auf diesem Bild sehen Sie zwei nackte Beine.
Ob mehr Bewegung oder weniger Rauchen: Viele Faktoren senken das Risiko für eine Durchblutungsstörung.

Eine Durchblutungsstörung kann entweder plötzlich (akut) auftreten oder auch sehr langsam (chronisch) verlaufen. Dabei können zahlreiche Stellen im menschlichen Körper betroffen sein: Häufig sind Durchblutungsstörungen der Extremitäten (Arme oder Beine, evtl. nur Hände bzw. Finger oder Zehen), aber auch im Gehirn, Darm, Herzmuskel oder anderen Organen kann die Durchblutung gestört sein. Entsprechend können Durchblutungsstörungen unterschiedliche Symptome hervorrufen. Häufig treten Schmerzen in den entsprechenden Bereichen auf; unzureichend durchblutete Bereiche können zudem in ihrer Funktion beeinträchtigt sein oder gar absterben.

Zu den typischen Erkrankungen, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen, gehören unter anderem die sogenannte Schaufensterkrankheit und die koronare Herzkrankheit (KHK):

  • Bei der Schaufensterkrankheit, die man auch als periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet, sind die Beine nicht ausreichend durchblutet.
  • Die koronare Herzkrankheit ist hingegen durch eine mangelnde Durchblutung des Herzmuskels gekennzeichnet.

Durchblutungsstörungen können unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel:

Außerdem fördern Faktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder Diabetes mellitus das Risiko für Durchblutungsstörungen.

Die Behandlung von Durchblutungsstörungen verfolgt zwei Ziele:

  1. die Beschwerden lindern und
  2. die zugrunde liegende Gefäßerkrankung aufhalten.

Ob Letzteres gelingt, hat entscheidenden Einfluss auf den weiteren Verlauf von Durchblutungsstörungen – im schlimmsten Fall können Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch der Verlust einer Extremität die Folge einer Durchblutungsstörung sein. Daher ist es wichtig, mithilfe von ausreichend Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Nikotin die Wahrscheinlichkeit für eine gestörte Durchblutung zu minimieren.

Weiterlesen: Durchblutungsstörungen: Definition

Das könnte Sie auch interessieren

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erfahren Sie im Überblick mehr rund ums Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen von A-Z. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.