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Durchblutungs­störungen: Definition

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (30. Juni 2013)

Durchblutungsstörungen sind Behinderungen des Blutflusses, die meist durch verengte oder verstopfte Arterien entstehen. Die Folge ist eine schlechtere Versorgung der betroffenen Körperbereiche mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut:

Eine gute Durchblutung ist notwendig, um die Organe und Gewebe mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Darüber hinaus nimmt das Blut Substanzen auf beziehungsweise gibt diese ab, damit Organe und Gewebe optimal arbeiten können. Andere Substanzen wiederum, zum Beispiel Kohlendioxid, transportiert das Blut aus den Organen wieder ab.

Grundsätzlich gilt: Je weniger Sauerstoff ein Organ erhält, desto weniger leistungsfähig ist es. Die Fähigkeit der Zellen, ohne Sauerstoff zu überleben, unterscheidet sich jedoch von Organ zu Organ. Das bedeutet: Auch massive Durchblutungsstörungen wirken sich unterschiedlich aus: Während das Gehirn nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überlebt, können Niere und Leber drei bis vier Stunden und das ruhende Herz sogar mehrere Stunden überleben.

Sauerstoffmangel entsteht, wenn ein bestimmter Bereich nicht ausreichend durchblutet ist. Ist infolge dieser Durchblutungsstörungen ein gewisser Grad des Sauerstoffmangels erreicht, kommt es zu einer Funktionsstörung, die sich jedoch wieder zurückbilden kann – so zum Beispiel die Lähmung eines Beins. Hält der Sauerstoffmangel länger an, stirbt das betroffene Gewebe ab: Es entstehen beispielsweise ein Herzinfarkt, Schlaganfall oder Raucherbein.

Durchblutungsstörungen können entweder plötzlich (akut) oder auch sehr langsam (chronisch) an jeder Stelle im Körper entstehen.

Häufigkeit

Durchblutungsstörungen nehmen an Häufigkeit mit steigendem Lebensalter zu: Unter den 60- bis 70-Jährigen hat jeder Zehnte eine Durchblutungsstörung – wobei Männer viermal häufiger vertreten sind als Frauen. Meist betrifft eine Durchblutungsstörung die Beine, seltener die Arme. Noch seltener kommt es zu Störungen der Darmversorgung oder anderen Sonderformen.






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