Startseite > Krankheiten > Dünndarmtumor > Diagnose
Stand: 25. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einem Dünndarmtumor erfolgt die Diagnose aufgrund der anfangs wenig kennzeichnenden Symptome oft spät. Geeignete Untersuchungsmethoden zum Nachweis von Dünndarmtumoren sind:
Bei schlanken Menschen ist es manchmal möglich, einen großen Dünndarmtumor durch die Bauchdecke zu ertasten. Die beste Methode zur Diagnose von Dünndarmtumoren ist jedoch die Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel: Hierbei gelangt das für Röntgenstrahlung undurchlässige Kontrastmittel über einen dünnen Schlauch, den der Arzt über den Mund und die Speiseröhre führt, direkt in den ersten Dünndarmabschnitt, den Zwölffingerdarm. Auf dem entstehenden Röntgenbild sind Tumoren dann sichtbar.
Zur Dünndarmtumor-Diagnose können auch weitere Untersuchungen beitragen:
Da der Dünndarm in vielfältigen Schlingen auf kleinstem Raum in der Bauchhöhle aufgeknäuelt liegt, eignen sich die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT) zur Diagnose von Dünndarmtumoren weniger. Sie kommen erst zum Einsatz, wenn der Arzt überprüfen möchte, ob ein bösartiger Dünndarmtumor Tochtergeschwulste in anderen Organen gebildet hat.
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