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Dissoziative Identitätsstörung (multiple Persönlichkeitsstörung)
Dissoziative Identitätsstörung (multiple Persönlichkeitsstörung)Dissoziative Identitätsstörung (multiple Persönlichkeitsstörung): DiagnoseStand: 30. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Da die dissoziative Identitätsstörung (multiple Persönlichkeitsstörung) mit einer Vielzahl von Begleiterscheinungen verbunden ist, gelingt die Diagnose häufig erst spät. Viele Betroffene unterziehen sich zunächst einer erfolglosen Behandlung (z.B. wegen einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie oder Depression), bevor man sie als multiple Persönlichkeit diagnostiziert. Vom Auftreten der ersten Symptome bis hin zur zutreffenden Diagnose vergehen im Durchschnitt sechs bis sieben Jahre. Viele Betroffene scheuen sich auch, von ihren Gedächtnislücken und merkwürdigen Begebenheiten – zum Beispiel unbekannten Kleidern im Schrank – zu erzählen, die einen wichtigen Hinweis auf eine dissoziative Identitätsstörung darstellen. Um die dissoziative Identitätsstörung zu erfassen, kann ein Fragebogen zu dissoziativen Symptomen und ein Interviewleitfaden zum Einsatz kommen. Voraussetzung für die Diagnose "multiple Persönlichkeitsstörung" ist, dass folgende Symptome vorliegen:
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