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Diffuser Haarausfall

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. August 2014)

© Jupiterimages/iStockphoto

Diffuser Haarausfall beschränkt sich nicht nur auf bestimmte Stellen des Kopfs, vielmehr fallen die Haare über den Kopf verteilt aus. Diese Form des Haarausfalls unterscheidet sich von dem typischen Erscheinungsbild des erblich bedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) und des kreisrunden Haarausfalls.

Diffuser Haarausfall (Fachbegriff: diffuse Alopezie) hat vielfältige Ursachen, die von Krankheiten über falsche Ernährung und Stress bis hin zu hormonellen Umstellungen und Nebenwirkungen mancher Medikamente, etwa im Rahmen einer Chemotherapie, reichen.

Mit jedem Haar, das verloren geht, wächst meist auch der Leidensdruck der Betroffenen – denn die Beschaffenheit der Haare wirkt sich oft auch auf das persönliche Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein aus. Die Grenze zwischen natürlichem und therapiebedürftigem Haarausfall verläuft fließend. Mitunter befürchten Menschen an Haarausfall zu leiden, obwohl sie pro Tag gar nicht zu viele Haare verlieren. Der optische Eindruck – etwa ein Waschbecken voller Haare – täuscht oft, da schon ein paar lange Haare schnell nach Mehr aussehen.

Aufsicht auf den Kopf eines Mannes mit dünnem Haarwuchs. © Jupiterimages/Hemera

Diffuser Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben.

Da diffuser Haarausfall die Folge sehr unterschiedlicher Störungen und Umstände sein kann, fragt der Arzt im sogenannten Anamnesegespräch eine ganze Reihe möglicher Auslöser ab. Betroffene sollten versuchen, alle in den letzten Monaten eingenommenen Medikamente, erlittene Krankheiten und Änderungen ihres Lebens- und Ernährungsstils aufzuzählen. Dies hilft dem Arzt, mögliche Ursachen aufzuspüren und in der Folge zielgerichtet behandeln zu können.

Die Therapie des diffusen Haarausfalls besteht im Wesentlichen darin, die Ursache zu beseitigen oder zu behandeln. Meist wachsen die Haare dann innerhalb von sechs Monaten wieder nach.

Eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise beugen Mangelzuständen wie etwa einem Eisenmangel vor, die zu einer diffusen Alopezie führen können.

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