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Diffuser Haarausfall (diffuse Alopezie)

Hormonelle Umstellungen

Stand: 16. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Diffuser Haarausfall entwickelt sich bei manchen Frauen etwa zwei bis vier Monate nach der Geburt eines Kindes. Der Grund ist ein relativer Östrogenmangel: Während der Schwangerschaft steigt die Konzentration an weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogenen) im Blut und die Haare wachsen stärker als sonst. Fällt die Konzentration nach der Entbindung wieder auf das Ausgangsmaß zurück, verlieren viele Frauen die überschüssig produzierten Haare. Auch der Stress während der Entbindung trägt dazu bei. Dies ist ein natürlicher Prozess ohne Krankheitswert – es besteht kein Anlass zur Sorge.

Auch das plötzliche An- oder Absetzen von Medikamenten zum Empfängnisschutz (z.B. die Pille) oder der Beginn der Wechseljahre (Klimakterium) kann aufgrund eines Mangels an Östrogen zu diffuser Alopezie führen. Bei der Einnahme von Verhütungsmitteln kann die künstlich gesteigerte Konzentration an männlichen Hormonen (Androgenen) bewirken, dass sich minderwertige Haaren bilden und die Haarwurzeln letztlich absterben.

Ernährung

Weiterlesen: Diffuser Haarausfall (diffuse Alopezie): Ursachen – Medikamente

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