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Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)Diabetes mellitusForumDiabetes
Forenexperte: Dr. Winfried Keuthage
Forum Diabetes
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren (Stand: 16. Juni 2010) Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Typische Symptome von Diabetes – insbesondere Typ-1-Diabetes – sind starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger und Juckreiz. Die Betroffenen fühlen sich abgeschlagen und sind anfälliger für Infekte. Wer ein paar Dinge beachtet (vor allem hinsichtlich der Ernährung) und seinen Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert, kann trotz Diabetes mellitus ein beschwerdefreies Leben führen und Folgeschäden vermeiden. ![]() Mithilfe der richtigen Therapie und einer konsequenten Blutzuckerkontrolle können Diabetiker ein beschwerdefreies Leben führen.
Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Formen von Diabetes mellitus: Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2. Darüber hinaus gibt es noch einige seltenere Diabetes-Sonderformen und den sogenannten Schwangerschaftsdiabetes. Typ-1-Diabetes beginnt meist in der Jugend und führt zu ausgeprägten Beschwerden. Bei Diabetes Typ 1 werden bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, die das Hormon Insulin bilden. Insulin ist notwendig, damit Zucker, der über die Nahrung ins Blut gelangt, von Zellen aufgenommen und verarbeitet werden kann. Ist zu wenig Insulin vorhanden, verbleibt der Zucker im Blut – der Blutzuckerspiegel steigt. Typ-2-Diabetes betrifft dagegen meist ältere Menschen, weswegen er früher häufig Altersdiabetes genannt wurde. Dieser Begriff ist jedoch nicht ganz korrekt, denn zunehmend sind auch jüngere Personen und sogar Kinder betroffen. Beim Typ-2-Diabetes schüttet die Bauchspeicheldrüse zwar meist ausreichend Insulin aus. Die Zellen, die das Hormon aufnehmen sollten, reagieren jedoch zunehmend unempfindlicher auf das Insulin. Auch in diesem Fall steigt der Blutzuckerspiegel an. Typ-2-Diabetes kann lange Zeit ohne Symptome verlaufen und erst durch Spätschäden auf sich aufmerksam machen. Typ-1-Diabetiker müssen regelmäßig Insulin spritzen, um den Mangel dieses Hormons auszugleichen. Typ-2-Diabetiker können dagegen zu Beginn der Erkrankung viel bewirken, indem sie ihren Lebensstil ändern: Viel Bewegung, ein normales Gewicht und eine ausgewogene Ernährung tragen dazu bei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Ist der Typ-2-Diabetes weiter fortgeschritten, helfen Medikamente oder auch Insulinspritzen, den Blutzucker zu regulieren. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße, sodass Folgeerkrankungen auftreten können. Zu solchen Spätschäden von Diabetes mellitus gehören Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine und Füße, Veränderungen der Netzhaut, Störungen der Nierenfunktion und Erektionsstörungen. Durch geschädigte Nerven kann es zu Taubheitsgefühlen und Gefühlsstörungen kommen. Um solchen Beschwerden vorzubeugen, ist eine lebenslange und sorgfältige Blutzuckereinstellung entscheidend. Weiterlesen: Diabetes mellitus: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland Das könnte Sie auch interessieren
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