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Diabetes insipidus (Wasserharnruhr)

Diabetes insipidus (Wasserharnruhr): Verlauf

Stand: 24. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Diabetes insipidus (Wasserharnruhr) nimmt im Allgemeinen einen guten Verlauf. Dabei ist die Prognose von der auslösenden Grunderkrankung abhängig: Wenn sich die Ursachen des Diabetes insipidus beseitigen lassen (z.B. bei erhöhten Kalziumwerten im Blut, nach Absetzen auslösender Medikamente oder bei Gehirntumoren), ist sogar seine vollständige Heilung möglich. Doch auch wenn dies nicht gelingt, können die Betroffenen mithilfe einer angemessenen medikamentösen Therapie in der Regel ein ganz normales Leben führen, wobei mindestens eine Kontrolluntersuchung im Jahr ratsam ist.

Komplikationen

Ein Diabetes insipidus (Wasserharnruhr)kann in seinem Verlauf aus verschiedenen Gründen zu Komplikationen führen: Zum einen trocknet der Körper durch die vermehrte Wasserausscheidung bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr aus, was unbehandelt zum Tod führen würde. In der Regel gleichen die Betroffenen den Flüssigkeitsverlust jedoch durch exzessives Trinken aus. Zum anderen kann es bei Überdosierung des beim Diabetes insipidus centralis häufig verabreichten Wirkstoffs Desmopressin zur Überwässerung mit Bewusstseinstrübung und Krämpfen kommen.

Weiterlesen: Diabetes insipidus (Wasserharnruhr): Vorbeugen

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