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Diabetes insipidus (Wasserharnruhr)Diabetes insipidus renalisStand: 24. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die gegen den zentral bedingten Diabetes insipidus (Wasserharnruhr) eingesetzte Therapie zur Behebung des Hormonmangels ist beim eher seltenen Diabetes insipidus renalis wirkungslos, da hier genügend antidiuretisches Hormon (ADH, auch: Vasopressin) vorhanden ist. Wenn Ihr nierenbedingter Diabetes insipidus auf eine erhöhte Konzentration von Kalzium im Blut (Hyperkalzämie) zurückzuführen ist (was oft der Fall ist), kann es zur Behandlung ausreichend sein, die Kalziumwerte zu senken: Häufig bildet sich dann die Wasserharnruhr zurück. Ansonsten zielt die Behandlung des Diabetes insipidus renalis darauf ab, die Ausscheidung von Natrium über die Niere zu erhöhen und so die Wiederaufnahme (sog. Rückresorption) von Wasser in den Körper zu steigern. Um dies zu erreichen, erhalten Sie harntreibende Mittel, mit denen sich die Natriumausscheidung fördern lässt: sogenannte Thiazid-Diuretika. Wenn Sie gleichzeitig eine kochsalzarme Diät einhalten, nimmt das Blutvolumen ab und es kommt infolgedessen zu einer gesteigerten Rückresorption von Salzen und Wasser in der Niere. Auch eine Verringerung der Eiweißzufuhr kann bei nierenbedingter Wasserharnruhr dazu beitragen, die Menge des ausgeschiedenen Urins zu verringern. Besonders zu Beginn der Therapie eines Diabetes insipidus renalis ist es ratsam, täglich das Körpergewicht zu kontrollieren, um eine vermehrte Wassereinlagerung frühzeitig anhand der Gewichtszunahme erkennen zu können. Weiterlesen: Diabetes insipidus (Wasserharnruhr): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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