Diabetes insipidus: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Juli 2014)

Die für einen Diabetes insipidus typischen Symptome sind:

  • eine vermehrte Ausscheidung von Urin, der stark verdünnt (hypoton) ist (entsprechend bezeichnet man den Diabetes insipidus auch als Wasserharnruhr), und
  • ein dadurch bedingter starker Durst.

Oft setzt ein Diabetes insipidus plötzlich ein; die Symptome können sich aber auch langsam entwickeln. Die Betroffenen scheiden Harnmengen von 5 bis 25 Liter pro Tag aus, verspüren starken Harndrang und trinken erhebliche Mengen (Polydipsie), besonders auch nachts: Deshalb kann der Diabetes insipidus auch mit starken Schlafstörungen verbunden sein. Die Betroffenen sind häufig gereizt, zeigen psychische Auffälligkeiten und bekommen Krämpfe.

Da der Körper durch den Diabetes insipidus viel Flüssigkeit verliert, sind als weitere Symptome eine trockene Haut und trockene Schleimhäute sowie Verstopfungen zu beobachten. Betroffene Säuglinge entwickeln Durstfieber. Die für Diabetes insipidus typischen Regulationsstörungen im Wasserhaushalt führen außerdem zu Störungen im Elektrolythaushalt.

Bei Kindern verzögert der Diabetes insipidus oft das Wachstum: Diese Symptome sind teils durch die eingeschränkte Aufnahme von Kalorien bei gesteigertem Durst bedingt. Bei einem Diabetes insipidus centralis kann hinter dieser Wachstumsverzögerung aber auch ein Funktionsverlust der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) stecken.


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