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Stand: 7. Juli 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Sich körperlich fit zu halten muss nicht mit großem Aufwand verbunden sein. Mindestens dreimal pro Woche eine halbe Stunde Sport kann bereits helfen, das Gewicht zu halten. Am besten ist es natürlich, sich täglich moderat zu bewegen. Wer körperlich aktiv ist, steigert unter anderem seine durchschnittliche Lebenserwartung und senkt sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch das Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, wird durch Sport deutlich reduziert.
Wichtig ist dabei, dass Sie sich überhaupt bewegen. Ob Sie im Garten arbeiten, spazieren gehen oder joggen ist zunächst einmal zweitrangig. Denn in erster Linie soll die körperliche Bewegung dazu beitragen, Ihre Energiebilanz im Gleichgewicht zu halten. Das bedeutet, dass Sie die Kalorien, die Sie mit der täglichen Nahrung aufnehmen, auch wieder verbrauchen. Und für letzeres ist eben körperliche Aktivität wichtig.
Wenn Sie sich sportlich bewegen wollen, dann eignen sich sowohl Ausdauersportarten wie Walking Nordic Walking, Laufen oder Schwimmen als auch Kraftsportarten. Zu ihnen zählen beispielsweise Klettern, Rudern oder das Krafttraining mit Hanteln und Fitnessgeräten. Nicht zu vergessen sind natürlich alle Ballsportarten wie Fußball, Basketball oder Tennis. Allerdings sollten Sie es – besonders als Anfänger – nicht gleich mit dem Training übertreiben. Denken Sie daran, dass Ihr Körper gerade nach einer längeren Pause eine gewisse Zeit braucht, um sich auf die intensivere Belastung einzustellen. Empfehlenswert ist es, sich von einem Arzt auf seine "Sporttauglichkeit" hin checken zu lassen – das gilt vor allem für Untrainierte. Der Check dient dabei nicht nur dem Ausschluss von gesundheitlichen Hürden. Der Arzt kann Ihnen darüber hinaus aufgrund der Untersuchungsergebnisse konkrete Tipps zu Art und Umfang Ihres Trainings geben.
Mehr Aktivität – und damit einen erhöhten Kalorienverbrauch – erreichen Sie oftmals aber auch bereits durch kleine Änderungen im Alltag: Benutzen Sie zum Beispiel öfter mal die Treppe, als mit dem Aufzug oder der Rolltreppe zu fahren. Wer häufig mit der Bahn unterwegs ist, sorgt schon für mehr körperliche Bewegung, wenn er eine Bahnstation früher aussteigt und den Rest der Strecke zu Fuß geht.
Haben sich bereits ein paar Pfunde mehr auf den Hüften breit gemacht, sind gelenkentlastende Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Aquafitness für den Einstieg zu empfehlen. Der Vorteil der Bewegung im Wasser liegt darin, dass das (Über-) Gewicht nicht auf den Gelenken lastet: Dadurch vermeidet man Überbelastungen der Gelenke, die zu Gelenkverschleiß (Arthrose) führen können. Darüber hinaus verbraucht der Körper im Wasser mehr Energie als an Land. Denn beim Schwimmen wird von Kopf bis Fuß die gesamte Körpermuskulatur benötigt. Außerdem produziert der Körper im Wasser mehr Wärme, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Das kostet Energie und erhöht den Kalorienverbrauch.
Aber auch der Tritt in die Pedale zahlt sich aus: Das gelenkschonende Training auf dem Fahrrad verbrennt Kalorien auch in Form von Fett – dadurch kommt und bleibt der Körper in Form. Radfahren wirkt sich dabei zum Beispiel positiv auf die Cholesterinwerte aus, aber auch auf das Herz-Kreislauf-System.
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