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Stand: 15. Juni 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) entsteht durch eine fehlerhafte Hormonproduktion.
Während der Schwangerschaft wird vermehrt Glukose freigesetzt, um dem Körper die nötige Energie zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig muss die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) vermehrt Insulin produzieren, um die Glukose den Zellen zuzuführen und so die Konzentration des Zuckers im Blut (Blutzuckerspiegel) zu senken.
Bei einigen schwangeren Frauen kann die Bauchspeicheldrüse diese Mehrarbeit nicht leisten, sodass es zu einem Insulinmangel kommt. In diesem Fall spricht man von einem echten Insulinmangel.
Bei vielen Frauen kann die Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion zwar erhöhen, die Zellen reagieren jedoch nicht auf den Insulinreiz, sodass der Blutzuckerspiegel nicht gesenkt werden kann. Man spricht hier von einem relativen Insulinmangel.
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko, einen Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln:
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