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Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Diabetiker-Schulung

Veröffentlicht von: Carolin Grob (13. November 2014)

Eine umfangreiche Diabetiker-Schulung ist für jeden Erkrankten sehr wichtig. Sie vermittelt wichtige Informationen über Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und seine Behandlung. So sollte jeder Diabetiker lernen,

  • seinen Blutzuckerspiegel zu messen,
  • mit Medikamenten umzugehen (vor allem Insulin),
  • wie eine angemessene Ernährung und Lebensführung aussehen sollte,
  • wie man Folgeschäden vermeiden kann.

Schulungen für Diabetiker werden von zahlreichen Stellen angeboten, die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Diabetes-Ambulanzen von Kliniken, Selbsthilfegruppen und Diabetes-Schwerpunktpraxen informieren über die verschiedenen Kursangebote.

Umfassende Therapie

Um Gefäßschäden durch Arterienverkalkung (Arteriosklerose) zu vermeiden, ist es bei Diabetes mellitus besonders wichtig, auch andere Risikofaktoren auszuschalten. Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen müssen ebenso engmaschig kontrolliert und konsequent behandelt werden wie der Blutzucker. Nur durch eine solche umfassende Therapie kann man das Risiko für Diabetes-Spätfolgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall senken.

Die Therapieziele müssen Arzt und Diabetiker jedoch immer individuell, zum Beispiel abhängig von dem Alter und möglichen Begleiterkrankungen, vereinbaren.

Mögliche Therapieziele bei Typ-2-Diabetes sind:

  • HbA1c < 53 mmol/l (alte Einheit: < 7%)
  • Nüchtern-Blutzucker: 80-110 mg/dl (4,4-6,1 mmol/l)
  • Vermeidung von schweren Unterzuckerungen
  • LDL-Cholesterin < 100 mg/dl (< 2,6 mmol/l)
  • HDL-Cholesterin > 45 mg/dl (> 1,2 mmol/l)
  • Triglyzeride < 150 mg/dl (< 1,7 mmol/l)
  • Blutdruck: < 130/< 80 mmHg (bei Nierenschäden: < 125/< 85 mmHg)
  • Nikotinverzicht
  • Erreichen von Normalgewicht





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