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Depressive Verstimmung, Winterdepression: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. August 2015)

Wenn es sich bei der depressiven Verstimmung um eine Winterdepression handelt, nimmt diese meist einen typischen Verlauf. In der Regel beginnt sie im Herbst und hält bis zum Frühjahr an. Die Symptome verschwinden dann häufig schlagartig und von selbst. Unterstützung durch Angehörige sowie Eigeninitiative (z.B. gesunde Ernährung, viel Bewegung im Freien) begünstigen, dass einen positiven Verlauf der Winterdepression und machen die dunkle Jahreszeit für Betroffene erträglicher.

Jede Form der depressiven Verstimmung sollte aber ärztlich abgeklärt werden, wenn die Symptome länger anhalten oder immer wieder auftreten. Es besteht sonst die Gefahr, dass die depressive Verstimmung mit der Zeit in eine chronische Depression übergeht.

Vorbeugen

Grundsätzlich kann sich eine depressive Verstimmung in allen Jahreszeiten entwickeln. Einer Winterdepression (saisonal abhängige Depression, SAD) lässt sich allerdings meist vorbeugen. Es ist sinnvoll, die körpereigene Produktion des Glückshormons Serotonin anzukurbeln. Dabei helfen Spaziergänge oder Sport im Freien – denn wer ausreichend Licht tankt und sich bewegt, aktiviert die Ausschüttung von Serotonin.

Auch über die Ernährung lässt sich der Serotoninspiegel heben. Zwar gelangt in Lebensmitteln enthaltenes Serotonin nicht ins Gehirn, da es die Blut-Hirn-Schranke nicht passieren kann – die Serotonin-Vorstufe Tryptophan überwindet diese Hürde jedoch. Die Aminosäure Tryptophan kommt zum Beispiel in Fisch, Bananen, Datteln, Feigen und Schokolade vor. Auch eine kohlenhydratreiche Ernährung kann die Stimmung häufig heben.



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