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Stand: 28. August 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Wenn es draußen wärmer wird und die ersten Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen, leiden viele Menschen unter der so genannten Frühjahrsmüdigkeit. Der menschliche Organismus braucht Zeit, um sich langsam wieder an die helle Jahreszeit und an die höheren Temperaturen zu gewöhnen – bis zu einen Monat. Man vermutet, dass die Frühjahrsmüdigkeit vor allem durch eine hormonelle Umstellung begünstigt wird. Durch das Sonnenlicht wird zum einen das Hormon Serotonin produziert, welches eine stimmungsaufhellende Wirkung hat. Zum anderen ist im Körper im Frühjahr aber noch ein hoher Pegel des Hormons Melatonin vorhanden, welches bei Dunkelheit – und somit verstärkt in der Winterzeit – ausgeschüttet wird und für einen gesunden Schlaf zuständig ist. In Kombination führen beide Hormone zu den Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit. Sobald es wärmer wird, weiten sich zudem die Blutgefäße, sodass der Blutdruck abfällt. In der Folge fühlt man sich müde und schlapp. Die Frühjahrsmüdigkeit ist zwar keine Erkrankung im engeren Sinne, kann den Betroffenen aber erheblich in seinem Wohlbefinden beeinträchtigen.
Die schwere Winterkost macht vielen Menschen zusätzlich zu schaffen: Oft isst man im Winter weniger Obst und Gemüse, sodass man zu wenig Vitamine und Mineralstoffe aufnimmt. Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind die Folgen.
Eine Frühjahrsmüdigkeit kann sich durch unterschiedliche Symptome äußern wie zum Beispiel:
Wer der Frühjahrmüdigkeit den Garaus machen will, sollte dem Körper das zuführen, was ihm vermutlich im Winter gefehlt hat: Reichlich Sonne, viel frische Luft, ausreichend Bewegung und eine frische, vitaminreiche Kost.
Halten die Symptome über mehrere Monate hinweg an, sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen, da auch andere Erkrankungen wie eine Depression oder das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) mit ähnlichen Beschwerden einhergehen können.
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