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Stand: 29. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Mobbing (engl. to mob = anpöbeln, schikanieren) ist per Definition ein fortgesetztes Verhalten, das durch gezielte Anfeindung, Schikane und Diskriminierung gekennzeichnet ist – zum Beispiel am Arbeitsplatz unter Kollegen oder auch zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten: Dabei greifen eine oder mehrere Personen (die Täter oder Mobber) über einen längeren Zeitraum hinweg direkt oder indirekt eine unterlegene Person (das Mobbing-Opfer) an.
Der Begriff Mobbing findet in den meisten Fällen in Bezug auf die Arbeit Anwendung. Jedoch kann Mobbing im weiteren Sinn auch in anderem Zusammenhang auftreten, beispielsweise in der Schule (unter Schülern oder auch zwischen Schülern und Lehrern). Das Mobbing-Opfer nimmt dabei das Verhalten der mobbenden Person(en) als Angriff wahr. Ziel von Mobbing ist es, jemanden systematisch auszugrenzen. Die Betroffenen sehen keine Möglichkeit, sich gegen die dadurch entstehende Diskriminierung und den daraus folgenden Ausschluss aus der beruflichen oder schulischen Gemeinschaft zu wehren. Kleinere Streitereien oder vereinzelt auftretende Auseinandersetzungen gelten hingegen nicht als Mobbing.
Die Ursachen von Mobbing sind vielfältig. Mögliche Gründe für psychische Angriffe gegen eine andere Person sind:
Jeden Tag sind über 1 Millionen Menschen deutschlandweit von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen. Mobbing ist derzeit nicht als Berufskrankheit anerkannt.
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