Startseite > Krankheiten > Depressionen > Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) > Therapie
Stand: 21. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Da die Ursachen des chronischen Erschöpfungssyndroms (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) bislang unklar sind, richtet sich die Therapie vor allem nach dem individuellen Beschwerdebild und versucht, die Symptome zu lindern.
Durch die Belastungen des chronischen Erschöpfungssyndroms entstehen beim Betroffenen häufig weitere Beschwerden, wie zum Beispiel Ängste, depressive Verstimmungen oder Depressionen. Viele Patienten empfinden zudem einen hohen Leidensdruck sowie Gefühle der Wut oder Verzweiflung über die häufig mit dem Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS) einhergehende Leistungseinschränkung. Eine psychologische Betreuung, zum Beispiel in Form einer Psychotherapie, kann Betroffenen dabei helfen, mit der Erkrankung zurechtzukommen. Je nach Situation kann auch eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten sinnvoll sein.
Insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie, einer Form der Psychotherapie, kann Betroffenen mit chronischem Erschöpfungssyndrom nachweislich helfen, die Symptome zu lindern. Mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie lassen sich ungünstige Denkmuster oder Verhaltensweisen aufdecken, die zu einer nachteiligen Stressverarbeitung führen und so das CFS verstärken können.
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