Startseite > Krankheiten > Depressionen > Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom) > Definition
Stand: 21. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Aktuell gibt es in Deutschland noch keine einheitliche, wissenschaftliche Definition für das chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic-Fatigue-Syndrom, chronisches Müdigkeitssyndrom), das sehr unterschiedliche Symptome zeigen kann. Das chronische Erschöpfungssyndrom zeichnet sich vor allem durch einen chronischen, stark belastenden Erschöpfungszustand mit begleitendem Krankheitsgefühl aus, der plötzlich beginnt und länger als sechs Monate andauert. Auch nach ausreichend Schlaf fühlen sich Betroffene nicht erholt.
Über die Häufigkeit des chronischen Erschöpfungssyndroms in Deutschland gibt es keine genauen Zahlen. In den USA sollen Schätzungen zufolge mehr als eine Million Menschen vom Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS) betroffen sein. Die Schwankungen in den Schätzungen beruhen unter anderem auf unterschiedlichen Auslegungen des Krankheitsbildes. Insgesamt scheinen Frauen häufiger als Männer betroffen zu sein.
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