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DepressionDepression: VorbeugenStand: 18. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Einer Depression können Sie durch bestimmte Verhaltensweisen bedingt vorbeugen. So können Sie sich zum Beispiel für kleine Erfolge loben und wertschätzen sowie sich selbst aktivieren und positive Aktivitäten planen. Darüber hinaus wirken positive Gedankengänge einer depressiven Erkrankung entgegen. Besonders in schwierigen Lebensphasen, in denen das Risiko für Depressionen erhöht ist, sind solche Verhaltensweisen besonders wichtig. Dennoch können Sie sich nicht sicher davor schützen, eine Depression zu entwickeln. Oft sind Depressionen nicht leicht zu erkennen: Für viele Menschen ist es schwierig zu unterscheiden, ob ihr Befinden eine normale Reaktion auf kritische Lebensumstände ist oder ob sie eine Depression haben. Wenn Sie depressiv verstimmt sind und diese Symptome beispielsweise trotz einer Verbesserung Ihrer Lebenssituation andauern, nehmen Sie lieber professionelle Hilfe in Anspruch. Je später bei Depressionen die Behandlung beginnt, desto schlechter sind die Heilungschancen, denn: Mit der Zeit verfestigen sich negative Denkmuster und Sie erleben durch den fortschreitenden Rückzug immer seltener positive Ereignisse. Bei einer Depression ist es wichtig, dass die Behandlung mindestens so lange andauert, bis Sie sich stabilisiert haben und die Rückfallgefahr minimiert ist. Dazu gehört es auch, die in der Therapie erlernten Verhaltensweisen weiter anzuwenden und Ihr eigenes Befinden ständig zu beobachten. Dabei kann Ihnen beispielsweise ein Tagebuch helfen. Bei ersten Warnzeichen für eine wiederkehrende Depression können Sie dann schnell gegensteuern – indem Sie sich professionelle Hilfe suchen oder indem Sie Strategien anwenden, die Sie in der Therapie gelernt haben. Weiterlesen: Depression: Weitere Informationen Das könnte Sie auch interessieren
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