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DepressionDepression: Diagnose(Stand: 25. Juni 2009) Die Diagnose Depression wird gestellt, wenn:
Je nachdem, wie viele Symptome vorhanden sind, wird eine leichte, eine mittelgradige oder eine schwere Depression diagnostiziert. Tritt eine einzelne Phase depressiver Beschwerden auf, wird dies als depressive Episode bezeichnet. Treten solche Episoden wiederholt auf, lautet die Diagnose rezidivierende depressive Störung. Bei manchen Betroffenen sind die Symptome nicht stark genug ausgeprägt, um eine depressive Episode feststellen zu können; die depressive Verstimmung hält aber über Jahre an. Bei einer solchen anhaltenden Stimmungsbeeinträchtigung handelt es sich um eine Dysthymie. Der Arzt oder Psyochologe stellt in einem ausfürhlichen Gespräch fest, welche und wie viele Symptome einer Depression vorliegen. Sogenannte Interviewleitfäden dienen während des Gesprächs als Hilfestellung. Außerdem gibt es eine Reihe von Fragebögen, die erfassen, ob und in welchem Ausmaß depressive Symptome in der vergangenen Zeit vorlagen. Die Betroffenen werden auch körperlich und neurologisch untersucht. Eventuelle Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Infektionskrankheiten, die als Ursache der Depression in Frage kommen, können somit ausgeschlossen werden. Weiterlesen: Depression: Therapie Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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