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Dekubitus (Wundliegen): Risikofaktoren

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (13. November 2014)

Bei einem Dekubitus (Wundliegen) können als Ursachen neben Druck- und Scherkräften verschiedene Risikofaktoren (mit)beteiligt sein. Neben äußeren Einflüssen können auch innere Faktoren das Risiko für ein Druckgeschwür erhöhen, sodass manche Menschen sich schneller wund liegen als andere.

Wichtige Risikofaktoren für die Entstehung eines Dekubitus sind:

Entsprechend den Dekubitus-Risikofaktoren spielen als Ursachen für ein schnelleres Wundliegen auch höheres Alter und starkes Übergewicht (Adipositas) eine Rolle:

  • Ältere Menschen liegen sich eher wund, da sie häufiger eine schlechtere Durchblutung, eine geringere Herzleistung und Störungen des Nervensystems haben (auch Empfindungsstörungen können zur Bildung eines Dekubitus führen, da die Wahrnehmung von Schmerz und Druck herabgesetzt sein kann und die Betroffenen deshalb keinen Anreiz verspüren, ihre Liege- oder Sitzposition zu verändern); außerdem verliert die Haut mit zunehmendem Alter an Widerstandskraft und Elastizität, was ebenfalls Druckgeschwüre fördern kann. Die im Alter nicht seltene Harninkontinenz begünstigt das Wundliegen bei bettlägerigen Menschen zusätzlich, da längeres Liegen in der Feuchtigkeit den Säure-Fett-Mantel der Haut verändert und sich auf den betroffenen Stellen schneller Keime ansiedeln.
  • Stark übergewichtige Menschen liegen sich schneller wund, da sie bei Bettlägerigkeit einer höheren Druckbelastung ausgesetzt sind; außerdem schwitzen Menschen mit Übergewicht oft übermäßig, wodurch sich feuchte Kammern bilden und Hautaufweichungen (Mazerationen) entstehen können, was die Entwicklung eines Dekubitus ebenfalls begünstigt.

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