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Dekubitus (Wundliegen): Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (13. November 2014)

Ein Dekubitus (Wundliegen) hat seine Ursachen in Druckeinwirkungen auf die Haut (v.a. durch langes Liegen oder Sitzen), die zu einer Schädigung kleiner Blutgefäße führen:

  • Der anhaltende Druck auf die Haut drückt kleine Blutgefäße zusammen.
  • Dadurch ist die entsprechende Region schlechter mit Sauerstoff aus dem Blut versorgt.
  • Nachfolgend stirbt das Gewebe ab und es bildet sich ein Dekubitalgeschwür.

Dabei kann ein Dekubitus grundsätzlich an allen Körperstellen entstehen, die nicht durch Muskeln oder Fettgewebe vor erhöhtem Auflagedruck geschützt sind (wie Fersen, Ellbogen, Rollhügel der Oberschenkel, Fußknöchel).

Man sieht typische Dekubitusstellen schematisch dargestellt.

Körperregionen mit erhöhtem Dekubitus-Risiko

Unter normalen Umständen bildet sich auch bei längerer Bettruhe kein Dekubitus, denn: Während des Schlafs beispielsweise wechselt ein Mensch mehrfach seine Lage, damit nicht einzelne Hautstellen längere Zeit zwischen den Knochen und der Unterlage zusammengepresst sind.
Bettlägerige Menschen aber halten mitunter dauerhaft eine bestimmte Lage ein, da sie sich nicht von allein bewegen oder drehen können – dann droht ein Wundliegen.

Neben der Druckeinwirkung gelten für den Dekubitus auch sogenannte Scherkräfte als wesentliche Ursachen. Solche Scherkräfte wirken beispielsweise beim Hochziehen oder Herunterrutschen im Bett: Wenn sich dadurch Gewebeschichten verschieben und dabei kleine Blutgefäße zu Schaden kommen, trägt das zum Wundliegen bei.

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