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Stand: 13. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist die sicherste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs: Möglich macht dies das Endoskop oder Koloskop – ein schlauchartiges Gerät, mit dem der Arzt die Darmschleimhaut des gesamten Dickdarms genau untersuchen und beurteilen kann.
Das Koloskop ist etwa 1,2 Zentimeter dick und verfügt über eine Lichtquelle sowie über eine kleinen Kamera an einem Ende. Moderne Koloskope sind in der Lage, alle Bilder als Video darzustellen und zu speichern. Zusätzlich ist der Schlauch mit winzigen Zangen oder Schlingen ausgestattet, die es ermöglichen, während der Darmspiegelung von auffälligen Stellen der Darmschleimhaut zur weiteren Untersuchung schmerzfrei kleine Gewebeproben zu entnehmen oder eventuell vorhandene Darmpolypen sofort abzutragen, ohne dass ein weiterer Eingriff nötig ist.

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Darmpolypen stellen gutartige Krebsvorstufen dar. Demnach ermöglicht es die Darmspiegelung nicht nur, Darmkrebs früh zu erkennen, sondern auch, seine Entstehung schon in seinen Vorstufen zu stoppen. Daher ist es sehr zu empfehlen, die Möglichkeit der Vorsorge zu nutzen: In Deutschland haben alle gesetzlich Versicherten ab dem Alter von 55 Jahren Anspruch auf eine Darmspiegelung. Wenn diese unauffällig ist, können sie sich nach zehn Jahren einer zweiten Darmspiegelung unterziehen, deren Kosten die Krankenkassen ebenfalls tragen. Aber auch bei jüngeren Menschen kann eine Koloskopie ratsam sein: Dies gilt zum Beispiel, wenn
Manche Menschen scheuen sich jedoch davor, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen, weil sie den Ablauf der Untersuchung als Verletzung der Schamgrenzen empfinden oder Schmerzen und Komplikationen befürchten. Da der Koloskopie-Schlauch weich und die eingebaute Kamera ebenso wie die Lichtquelle winzig ist, kann die Darmspiegelung zwar möglicherweise unangenehm sein, verursacht aber in der Regel keine Schmerzen und ist für den Körper nicht belastend.
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