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Darmkrebs-Früherkennung

Wer sollte zur Darmkrebs-Früherkennung gehen?

Stand: 12. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Um das 50. Lebensjahr herum steigt die Häufigkeit von Darmkrebs-Erkrankungen rapide an. Deshalb ist es sinnvoll, die von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ab dem 50. Lebensjahr angebotene, jährliche Darmkrebs-Früherkennung, in Anspruch zu nehmen. Sie umfasst für über 50-Jährige eine Tastuntersuchung des Mastdarms sowie für 50- bis 54-Jährige einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Hämocculttest). Für Menschen über 55 Jahren bieten die GKV eine Darmspiegelung (Koloskopie) an. Ist das Ergebnis der Darmspiegelung in Ordnung, braucht sie erst nach zehn Jahren wiederholt zu werden. Alternativ kann alle zwei Jahre ein Stuhltest durchgeführt werden. Über die verschiedenen Vor- und Nachteile kann Sie Ihr Arzt beraten.

Liegen bereits Risikofaktoren vor – wie zum Beispiel ein Darmkrebs-Fall in der Familie –, sollte mit den Vorsorgeuntersuchungen bereits vor dem 55. Lebensjahr begonnen werden. Auch bei Anzeichen wie Blut im Stuhl oder bei häufigen Durchfällen ist es empfehlenswert, Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, um eine Darmkrebs-Erkrankung auszuschließen.

Wer zahlt die Darmkrebs-Früherkennung?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Vorsorgeuntersuchungen der jährlichen Darmkrebs-Früherkennung für Versicherte ab dem 50. Lebensjahr.

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