Startseite > Krankheiten > Darmkrebs > Darmkrebs-Früherkennung > Darmkrebs – Häufigkeit und Risikofaktoren
Stand: 12. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Pro Jahr erkranken in Deutschland jeweils mehr als 35.000 Männer und Frauen an Darmkrebs (kolorektales Karzinom). Mit jährlich rund 17.500 Todesfällen ist Darmkrebs zudem die zweithäufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen.
Die Ursachen von Darmkrebs sind vielfältig. Verschiedene Faktoren können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Neben anderen bereits vorliegenden Krebsarten (z.B. Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs) zählen vor allem erbliche Veranlagung, chronische Darmentzündungen, ungünstige Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholgenuss und Rauchen als Risikofaktoren.
Gibt es in der näheren Verwandtschaft bereits Fälle von Darmkrebs, besteht ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.
Chronisch entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, die beide mit andauernden Durchfällen und häufigen Stuhlgängen einhergehen, steigern das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – insbesondere bei Colitis ulcerosa. Besteht die Colitis ulcerosa seit 25 Jahren oder länger und ist der gesamte Dickdarm betroffen, beträgt das Risiko für Darmkrebs etwa 40 Prozent.
Eine ungünstige Ernährung kann das Darmkrebsrisiko erhöhen. So begünstigt etwa eine faserarme Nahrung, also eine Ernährung mit wenig Ballaststoffen, die Entstehung von Darmkrebs. Ebenso können zu viel Fett und der häufige Genuss von stark gesalzenen, geräucherten und gepökelten Fleischwaren (z.B. Wurst, Schinken) sowie Alkohol die Krebsentstehung fördern.
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