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Darmkrebs, Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom, Rektumkarzinom) : Ursachen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (01. Juli 2014)

Wissenschaftler vermuten, dass Darmkrebs im Dickdarmbereich (Rektumkarzinom, Kolonkarzinom) verschiedene Ursachen haben kann – welche das genau sind, ist noch nicht abschließend geklärt.

Ein kolorektales Karzinom entwickelt sich dann, wenn Zellen in der Schleimhaut des Dickdarms unkontrolliert wachsen. Es gibt einige Faktoren, die das Risiko für Darmkrebs erhöhen. Zudem kommt Darmkrebs in manchen Familien gehäuft vor.

In den meisten Fällen geht Darmkrebs aus Darmpolypen hervor. Darmpolypen sind gutartige Vorwölbungen in der Darmschleimhaut. Wenn diese Polypen entarten und Krebszellen bilden, entsteht Darmkrebs. Wer Polypen hat, hat demnach ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko. Auch, wenn nahe Verwandte Polypen hatten oder haben, ist das eigene Risiko erhöht.

Zu weiteren Risikofaktoren für Formen von Dickdarmkrebs wie Kolonkarzinom und Rektumkarzinom zählen vor allem:

  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • eine ballaststoffarme Ernährung; Ernährung mit viel rotem Fleisch
  • Alkoholkonsum
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • bestimmte genetisch bedingte Erkrankungen:
    • Familiäre adenomatöse Polyposis
    • Gardner-Syndrom
    • Peutz-Jeghers-Syndrom
    • HNPCC
  • Darmkrebsfälle in der Familie, insbesondere, wenn die betroffene Person bei Erkrankungsbeginn unter 50 Jahre alt war
  • Fälle von anderen Krebsarten bei sich selbst oder bei nahen Verwandten (z.B. Brustkrebs)
Man sieht eine Frau, die einen Beutel mit rohem Fleisch in den Händen hält.

Wenn die Nahrung zu viel Fett enthält und häufig Fleisch auf dem Speiseplan steht, kann das die Entstehung von Darmkrebs begünstigen. Wenn Sie sich dagegen ausgewogen ernähren und ausreichend Vitamine und Ballaststoffe aus Vollkornprodukten zu sich nehmen, können Sie Ihr Risiko für Darmkrebs senken.

Bestimmte chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Hierzu zählen vor allem Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, insbesondere, wenn diese Krankheiten schon über viele Jahre hinweg bestehen und wenn große Teile des Darms davon betroffen sind. Meist treten diese Krankheiten schon im Jugend- oder Kindesalter auf.






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