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Darmkrebs (Kolonkarzinom und Rektumkarzinom): Ursachen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (19. Januar 2017)

Die genauen Ursachen von Darmkrebs im Bereich des Dickdarms (Kolonkarzinom, Rektumkarzinom) sind noch nicht abschließend geklärt. Darmkrebs entwickelt sich dann, wenn Zellen in der Schleimhaut des Dickdarms entarten und sich unkontrolliert teilen. Dieser Prozess kann durch verschiedene Einflüsse begünstigt werden. Im Normalfall schafft es der Körper, veränderte Zellen zu erkennen und rechtzeitig zu beseitigen. Manchmal gelingt dies jedoch nicht. Die Folge: Die entarteten Zellen wachsen unkontrolliert weiter – ein Tumor entsteht.

Darmpolypen können sich zu Darmkrebs entwickeln

Darmkrebs entsteht in der Regel nicht plötzlich, sondern entwickelt sich schleichend über Jahre hinweg. In den meisten Fällen geht Darmkrebs aus Darmpolypen hervor. Darmpolypen sind kleine, gutartige Vorwölbungen in der Darmschleimhaut. Wenn diese Polypen entarten und Krebszellen bilden, entsteht Darmkrebs. Wer Polypen hat, hat demnach ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko. Auch wenn nahe Verwandte Polypen hatten oder haben, ist das eigene Darmkrebsrisiko erhöht. Ein Polyp kann zu Darmkrebs führen – er entwickelt sich aber nicht zwingend zu Krebs!

Bei etwa 10 von 100 Erkrankten spielen genetische Faktoren eine Rolle: Darmkrebs tritt dann in der Familie gehäuft auf. In den meisten anderen Fällen hingegen lässt sich oft keine direkte Ursache für Darmkrebs feststellen. Jedoch gibt es einige Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit für ein Kolonkarzinom erhöhen.

Risikofaktoren

Zu den Risikofaktoren für Darmkrebs zählen vor allem:

Jemand isst Schnitzel mit Pommes frites. © iStock

Wenn die Nahrung zu viel Fett enthält und häufig Fleisch auf dem Speiseplan steht, kann das die Entstehung von Darmkrebs begünstigen. Wenn Sie sich dagegen ausgewogen ernähren und ausreichend Vitamine und Ballaststoffe aus Vollkornprodukten zu sich nehmen, können Sie Ihr Risiko für Darmkrebs senken.

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Chronische Darmentzündung und Darmkrebs

Bestimmte chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen das Risiko für Dickdarmkrebs. Hierzu zählen vor allem Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Insbesondere, wenn diese Krankheiten schon über viele Jahre hinweg bestehen und wenn große Teile des Darms davon betroffen sind, ist das Risiko für einen Tumor erhöht. Meist treten diese Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn schon im Jugend- oder Kindesalter auf.

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