Dandy-Walker-­Syndrom: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

Da die Ursache des Dandy-Walker-Syndroms meist unbekannt ist, kann man der Erkrankung nur schwer vorbeugen. Es gibt jedoch zwei Faktoren, die das Risiko für die Entwicklungsstörung erhöhen können – gegen diese lässt sich jedoch aktiv etwas tun:

  • Röteln-Infektion in der Schwangerschaft: Gegen Röteln gibt es einen wirksamen Impfstoff. Da in der Schwangerschaft nicht mehr gegen Röteln geimpft werden kann, sollten Frauen mit Kinderwunsch sich frühzeitig um ihren Impfschutz kümmern bzw. den Impfpass überprüfen. Häufig wurde die Röteln-Impfung auch bereits in der Kindheit vorgenommen, sodass ein Impfschutz besteht.
  • Alkohol in der Schwangerschaft: Schwangere können Fehlbildungen des Gehirns wie dem Dandy-Walker-Syndrom vorbeugen, wenn sie auf Alkohol verzichten.

Bei genetischen Erkrankungen, die zum Dandy-Walker-Syndrom führen können, steht Eltern gegebenenfalls für weitere Schwangerschaften eine gezielte vorgeburtliche Diagnostik (Pränataldiagnostik) zur Verfügung (z.B. bei Chromosomenstörungen).



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