Dandy-Walker-­Syndrom: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

Das Dandy-Walker-Syndrom kann sich durch unterschiedliche Symptome äußern.

Wie stark die Symptome ausgeprägt sind, hängt von vielen Faktoren ab. So spielt es zum Beispiel eine Rolle, ob ein sogenannter "Wasserkopf" (Hydrocephalus) vorhanden ist. Entscheidend ist auch, ob das Dandy-Walker-Syndrom als einzige Fehlbildung vorliegt oder ob noch mehr Störungen vorhanden sind.

In der frühen Kindheit zeigt sich das Dandy-Walker-Syndrom vor allem durch einen zu großen Kopfumfang. Beim Neugeborenen können die im Wachstum befindlichen Schädelknochen dem gesteigerten Hirndruck noch nachgeben – der Kopfumfang nimmt dadurch zu. Bei älteren Kindern können die Schädelknochen dagegen kaum noch nachgeben, so dass der Hirndruck steigt und zu Beschwerden führt. Mögliche Symptome dafür sind zum Beispiel:

Der erhöhte Hirndruck kann auch die Funktion des Kleinhirns beeinträchtigen. Dann kommt es vor allem zu:

Die geistige Entwicklung ist beim Dandy-Walker-Syndrom oft beeinträchtigt. Die Fehlbildung ruft aber nur bei etwa 15 Prozent der Betroffenen Symptome durch eine Beeinträchtigung des Kleinhirns hervor.

Außerdem können Fehlbildungen des Herzens im Rahmen des Dandy-Walker-Syndroms auftreten.


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