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Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus)

Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus): Verlauf

Stand: 26. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus) hängt der Verlauf von den Ursachen ab. In den meisten Fällen hat ein behandeltes Cushing-Syndrom eine günstige Prognose: Die Erfolgsrate der Behandlung liegt zwischen 50 und 80 Prozent. Hat eine gutartige Geschwulst (Adenom) der Hirnanhangsdrüse am Gehirn (Morbus Cushing) das Cushing-Syndrom verursacht, ist es bei rechtzeitiger Behandlung in der Regel heilbar.

Sind bösartige Tumoren wie Nebennierenkarzinome oder Bronchialkarzinome für das Cushing-Syndrom verantwortlich, ist die Prognose eher ungünstig.

Komplikationen

Ein Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus) kann im weiteren Verlauf mit Komplikationen verbunden sein. Ohne geeignete Behandlung kann es nach Monaten bis Jahren zum Tod führen. Außerdem besteht bei einem nicht therapierten Morbus Cushing aufgrund der psychischen Symptome eine erhöhte Selbstmordgefahr.

Erfolgt bei einem adrenalen Cushing-Syndrom im Rahmen der Behandlung die Entfernung einer Nebenniere, entwickelt sich anschließend bei bis zu 50 Prozent der Betroffenen ein sogenanntes Nelson-Syndrom, ein gutartiges Geschwür des Hirnanhangsdrüsenvorderlappens.

Weiterlesen: Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus): Vorbeugen

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