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Cushing-Syndrom: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. September 2015)

Ein Cushing-Syndrom hat seine Ursachen immer in einem länger bestehenden Hyperkortisolismus: Dies ist ein Überangebot an Kortisol, einem zur Stoffgruppe der Glukokortikoide gehörenden Hormon, das der Körper in der Nebennierenrinde bildet. Ein solches Kortisolüberangebot kann grundsätzlich auf zwei Arten entstehen:

  • Zum einen kann die Nebennierenrinde (bedingt durch äußere oder innere Faktoren) zu viel Kortisol abgeben,
  • zum anderen kann man dem Körper durch entsprechende Medikamente zu viele Glukokortikoide (z.B. Kortison) zuführen.

Je nachdem, ob das Cushing-Syndrom innere oder äußere Ursachen hat, unterscheidet man die beiden folgenden Formen:

  • Ein exogenes Cushing-Syndrom ist die Folge eines von außen verursachten Hyperkortisolismus.
  • Ein endogenes Cushing-Syndrom ist die Folge eines von innen entstandenen Hyperkortisolismus.

Exogenes Cushing-Syndrom

Meistens hat ein Cushing-Syndrom äußere Ursachen. Ein solches exogenes Cushing-Syndrom entsteht durch eine Langzeitbehandlung mit bestimmten Medikamenten: Sowohl Glukokortikoide als auch ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) können – dem Körper von außen zugeführt – einen Hyperkortisolismus zur Folge haben. ACTH ist ein vom Körper in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) am Gehirn gebildetes Hormon, das die Freisetzung von Glukokortikoiden anregt: Je mehr ACTH vorliegt, desto mehr Glukokortikoide bilden sich.

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