CUP-Syndrom: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Januar 2015)

Beim CUP-Syndrom hängen die Symptome von Ort und Ausbreitung der gefundenen Metastasen ab. Typisch ist eine kurze Krankengeschichte (Anamnese) mit uncharakteristischen Beschwerden. Lymphknotenmetastasen äußern sich häufig als derbe Schwellung und sind zum Beispiel am Hals, in der Achselhöhle oder in der Leiste tastbar. Fernmetastasen können zu Schmerzen in den betroffenen Organen und zu einer eingeschränkten Organfunktion führen. Beim CUP-Syndrom können folgende Symptome auftreten:

  1. Knochenmetastasen führen zu Schmerzen oder zum Bruch des betreffenden Knochens (sog. pathologische Fraktur)
  2. Bei Lungenmetastasen treten Husten und Luftnot auf.
  3. Lebermetastasen können zu einem Anstieg der Leberwerte im Blut führen.
  4. Hirnmetastasen verursachen Kopfschmerzen, Übelkeit und neurologische Probleme (z.B. Sehstörungen).

Häufig bleiben die Metastasen aber auch klinisch stumm – das heißt, dass die Patienten mit CUP-Syndrom keinerlei Symptome zeigen. Diese Metastasen fallen dann zufällig bei Routineuntersuchungen auf.


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