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Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK)Stand: 7. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) gehört zu den sogenannten Prionenerkrankungen. Prionen sind spezielle, strukturell veränderte Eiweiße, die eine Schädigung des Gehirns verursachen. Sie können entweder zufällig (sporadisch) entstehen oder sich durch Vererbung (genetisch) oder Infektion (übertragene Form) verbreiten. Die sporadische Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung ist sehr selten und nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Seit einiger Zeit gibt es eine neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung (vCJK), die zunächst nur in England, später auch in anderen Ländern auftrat. Die ursprüngliche Form der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung (sporadische CJK) tritt im Alter zwischen 55 und 75 Jahren auf. Dagegen bricht die neue Variante oft schon mit 30 Jahren aus. Zudem ist die Erkrankungsdauer mit 14 Monaten gegenüber 6 bei der ursprünglichen CJK-Form deutlich verlängert. Auch das Krankheitsbild unterscheidet sich: Während der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit (Demenz) bei der sporadischen CJK im Vordergrund steht, leiden Menschen mit vCJK vor allem an psychiatrischen Auffälligkeiten wie Depressionen oder Wahnvorstellungen. Die sporadische Creutzfeldt-Jakob-Krankheit schreitet schnell fort: Innerhalb von wenigen Wochen bis Monaten verliert der Betroffenen sein Kurzzeitgedächtnis und weitere geistige Fähigkeiten. Im weiteren Verlauf kommt es zu schweren Bewegungsstörungen und Persönlichkeitsveränderungen. Im Durchschnitt nach etwa sechs Monaten endet die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit tödlich. Trotz intensiver Forschung ist eine ursächliche Behandlung derzeit noch nicht möglich. Es gibt aber Hinweise darauf, dass Doxycylin die Überlebenszeit bei CJK verlängern kann. Creutzfeldt-Jakob wird anhand verschiedener Untersuchungen des Gehirns festgestellt. Dazu gehören die Elektroenzephalographie (EEG), die Kernspintomographie (MRT) und die Untersuchung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit durch eine Liquorpunktion. Die Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung lässt sich noch nicht ursächlich behandeln. Allerdings gibt es ein paar Medikamente, welche die Symptome zeitweise lindern können. Weiterlesen: Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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